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theGOOD
theBAD
theUGLY

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„The Good, the Bad and the Ugly“, das sind drei alte Freunde, die noch nicht wirklich alt sind, angegraut hier und dort vielleicht, aber noch nicht alt genug, um vor den Torheiten des Lebens immun zu sein. So setzen Sie sich zum Beispiel über sechs Stunden in ein Auto um quer durch Nordspanien zur Bodega El Capricho zu fahren und dort das angeblich beste Steak der Welt von einem elfjährigen Ochsen zu kosten, oder zu einem Tagesausflug ins Burgund nach Meursault aufzubrechen, um den neuen Jahrgang des Königs der Weißweine zu erkunden.

Der Hauptantrieb in all ihrem Tun ist der Genuss und alles zu kosten, was der Arzt verboten hat, wenn es kunstfertig und mit Liebe zubereitet wurde.

In diesen Dingen sind sich die drei Freunde einig. Darüber was kunstfertig und mit Liebe zubereitet wurde, streiten sich ihre Geister und was wirklich „zum Niederknien“ gut oder einfach nur okay war, ihre Gaumen.

 

Der eine ist Lebenskünstler, der jeden Tag auf der Suche nach Abenteuern ist, auch und besonders in der Kulinarik. Der andere ist schon vom Erscheinungsbild her ein vom Genuss Getriebener, bei dem Geist und Fleisch gleichermaßen zart gegart wurden und der, sehr zum Missfallen der anderen beiden, oft mit Akribie die Abkürzung zum genussvollen Ziel sucht, die es im lukullischen nicht gibt. Der Dritte im Bunde wirkt äußerlich eher asketisch und neigt auch dazu jeden Bissen zu drehen und zu wenden und bis in den kleinsten Krümel zu analysieren. Er ist der Tony Stark des Kochens, ein Ironman, der jede technische Spielart in der Küche hat und kennt, auch wenn er nicht jede davon beherrscht.

Gemeinsam ist ihnen die Liebe zum kulinarischen Genuss und die tiefe Demut vor den Menschen, die wahrhaft göttliche Produkte hervorbringen.

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REITINGER STUBN

Genau dort wo Ende des 16 Jahrhunderts ein Bauer den Grundstein für seine Stube legte, befindet sich auch heute noch die Stubn des Reitingerguts. Ob es immer schon ein Ort kulinarischer Freuden und grenzenloser Genüsse war, ist leider nicht dokumentiert. Wir sind davon überzeugt, dass die ansässigen Bauern neben der kargen Küche hin und wieder einen schönen Hasen, saftiges Federvieh oder frischen Fisch aus dem See in ihren Kesseln brutzeln ließen.

Es ist Sibylle und Roland zu verdanken, dass vor über 50 Jahren die erste gastronomische Institution am Reitingergut Einkehr gefunden hat. Mit dem klingenden Namen: Rofis Kuhstallbar. Über die Jahre hinweg wurde aus dem Speckbrot eine Crepes und später sogar eine Pizzeria.

Der Pizzaofen steht heute noch in der Küche des Reitingerguts. Nur stehen jetzt theGOOD, theBAD and theUGLY hinter dem Herd und versuchen mit ihren Kreationen den schönen Attersee mit der großen, weiten Welt zu vereinen.

Genau dort wo vor über 400 Jahren ein Bauer eine einfache Suppe geköchelt hat…

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